Jugend · Verantwortung

Kinderschutz beim FV Stierstadt

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat beim FV Stierstadt höchste Priorität. Wir schaffen ein Umfeld, in dem junge Menschen sicher, respektiert und ernst genommen werden.

Dieses Kinderschutzkonzept beschreibt unsere Haltung, Prävention im Vereinsalltag und das Vorgehen bei Hinweisen oder Verdachtsfällen.

✅ verbindlich für alle 🛡️ Prävention & klare Regeln 📌 dokumentiertes Vorgehen 🤝 respektvoll & gewaltfrei
Kontakt Kinderschutz

Geltungsbereich

Verbindlich für alle Mannschaften, Trainer*innen, Betreuer*innen, Ehrenamtliche und Mitglieder des FV Stierstadt 1935 e. V.

Gilt für Trainings- und Spielbetrieb sowie alle Vereinsaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen.

Unsere Grundhaltung

Respektvoll, wertsensibel, gewaltfrei. Kinder und Jugendliche sollen sich bei uns wohlfühlen und Vertrauen entwickeln.

Ziel: physische, psychische und sexualisierte Gewalt verhindern – und frühzeitig erkennen.

Formen von Gewalt

  • Physisch: Schlagen, Stoßen, Festhalten, körperliche Übergriffe.
  • Psychisch: Beleidigungen, Drohungen, Einschüchterung, Ignorieren.
  • Sexualisiert: unerwünschte Berührungen, anzügliche Kommentare, digitale Übergriffe.
  • Persönlichkeitsrechte: Fotos/Videos nur mit Einverständnis der Eltern.

Prävention im Vereinsalltag

Prävention heißt: klare Regeln, klare Grenzen und transparente Kommunikation – damit Kinder sicher sind und Erwachsene handlungssicher bleiben.

Verhaltenskodex Respekt · Grenzen achten · transparent handeln
Eltern einbeziehen Kommunikation nachvollziehbar, keine „Grauzonen“
  • Wir begegnen Kindern mit Respekt, Geduld und Wertschätzung.
  • Persönliche Grenzen und Rechte werden geachtet.
  • Körperkontakt nur situationsbedingt – niemals gegen den Willen des Kindes.
  • Hilfestellungen werden angekündigt und erklärt.
  • Lob/Kritik sachlich, konstruktiv – niemals herabwürdigend.
  • Private Einzelkontakte außerhalb des Trainingsbetriebs werden vermieden.
  • Kommunikation erfolgt transparent und unter Einbeziehung der Eltern.

Grenzverletzungen können auch außerhalb des Vereins sichtbar werden. Rückzug, Angst, ungewöhnliche Stimmung oder auffälliges Verhalten nehmen wir ernst.

Schulungen & Qualifikation

Trainer*innen und Betreuer*innen nehmen regelmäßig an Schulungen zu Kinderschutz, Grenzachtung und Deeskalation teil.

Ziel: sicher handeln, richtig reagieren, Risiken früh erkennen.

Erweitertes Führungszeugnis

Alle Personen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, legen ein erweitertes Führungszeugnis vor.

Erneuerung alle fünf Jahre.

Ansprechperson im Verein

Bei Fragen, Unsicherheiten oder Hinweisen gibt es eine vertrauliche Ansprechperson.

Martin Brötz
Kinderschutzbeauftragter des FV Stierstadt

Eine weitere Ansprechperson wird zeitnah ergänzt.

Externe Beratungsstellen

In Verdachts- oder Krisenfällen arbeiten wir mit externen Fachstellen zusammen.

Kinderschutzbund Hochtaunus – IseF-Beratung

Interventionsverfahren

Wir reagieren klar, ruhig und strukturiert – ohne Aktionismus, aber ohne Verzögerung. Hinweise werden ernst genommen.

  • Hinweise/Verdachtsfälle werden dokumentiert.
  • Bei Bedarf erfolgen sofortige Schutzmaßnahmen.
  • Betroffene Personen können vorübergehend vom Vereinsbetrieb ausgeschlossen werden.
  • Einbindung externer Fachstellen und Zusammenarbeit mit dem Hessischen Fußballverband.

Kommunikation & Einführung

  • Das Kinderschutzkonzept ist öffentlich zugänglich.
  • Neue Trainer*innen/Helfer*innen erhalten es verpflichtend.
  • Verstöße können vereinsrechtliche Konsequenzen haben.
Nicht „Kontrolle“, sondern Sicherheit und Stärkung von Kindern.

Evaluation

Das Konzept wird alle zwei Jahre überprüft und weiterentwickelt. Rückmeldungen von Eltern, Kindern und Vereinsmitgliedern fließen ein.

Praxisnah anpassen statt „Papierkonzept“.

Beschluss

Verabschiedet vom Vorstand des FV Stierstadt 1935 e. V.

Datum: 18. August 2025 · Status: gültig